Dank und Respekt vor Leistungen in 2023/2024 – aber Berufsbildung benötigt mehr Investitionen

Heute beginnt die letzte Unterrichtswoche vor den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen.

Bei den zahlreichen Abschlussfeiern in den Schulen und bei den Kammern unserer über 200.000 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen wird die herausragende Leistung der Berufskollegs bei der Sicherung des Fach- und Führungskräftebedarfs in Nordrhein-Westfalen sehr deutlich.

Der vLw dankt allen Kolleginnen und Kollegen für ihren enormen Einsatz und allen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in unserem Verband.

Rund 28 Monate nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukra­ine und 8 Monate nach Ausbruch des Nahostkonflikts sind auch 2023/24  die Aufgaben der Berufskollegs durch Zuwanderung, Digitalisierung und schulinternen Konfliktpotenziale weiterhin gewachsen.

Der vLw ist sich der angespannten Haushaltssituation durchaus bewusst, allerdings herrscht mit allen Beteiligten Konsens, dass Berufsbildung weitere Investitionen erfordert.

Daher erwar­tet der vLw von der Landesregierung, im Haushalt 2025 durch Umschichtungen mehr Personalressourcen für die Berufskollegs zu schaffen, z. B.:

–    Vorgriffsstellen für eine höhere Per­sonalausstattungsquote von 104%,

–    mehr Schulverwaltungsassistenz für unterrichtsfremde Aufgaben,

–    bessere Beförde­rungs­perspektiven und

–    Prämien für Referendarinnen und Referendare mit Mangelfächern

Dieser Inhalt ist geschützt